Anbei finden Sie einen Auszug unserer Therapiemethoden die in der Praxis im Bereich der Heilkunde angewendet werden:

Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (HWG):
Bei meinen Behandlungsmethoden handelt es sich um Therapien der alternativen Medizin. Sie sind wissenschaftlich (noch) nicht anerkannt und beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethoden selbst. Aus rechtlichen Gründen weise ich besonders darauf hin, dass bei keiner der aufgeführten Therapien der Eindruck erweckt wird, dass hier ein Heilversprechen meinerseits zugrunde liegt. Auch Linderungen oder Heilungen können nicht versprochen werden.

Laborgestützte Blutdiagnostik 

Entscheidend hier ist die Anamnese und die bestehenden Beschwerden des Patienten in welche Richtung die Blutdiagnostik ausgebaut wird. Es ist nicht notwendig, alle Werte bestimmen zu lassen. In Sinne einer Stufendiagnostik werden zunächst die naheliegenden Werte – z.B. Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten bei Verdauungsstörungen oder Vitamin D bei Allergien, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit – getestet und dann wird wenn notwendig die Diagnostik aufgrund vorhandener Ergebnisse und dem Behandlungsverlauf ausgeweitet.

Eine Vollblutanalyse gibt Aufschluss über die Depots von Mineralien (Magnesium, Calcium, Kalium, etc.) und Spurenelemente (wie Zink und Selen) und hilft bei der gezielten Ergänzung der fehlenden Nährstoffe.

Einige Beispiele:

25-OH-Vitamin D3 ist die Speicherform von Vitamin D. 80 % der Deutschen haben einen Mangel an Vitamin D und erhöhen so ihr Risiko für Knochenstoffwechselstörungen, Allergien, Autoimmunkrankheiten und Krebs.

Der Homocystein-Wert hat eine Aussagekraft über das Risiko von Arteriosklerose und die ausreichende Versorgung mit Vitamin B12, B6 und Folsäure, die für den Abbau des schädlichen Homocysteins benötigt werden.

Der Eisenhaushalt durch Bestimmung der Transferrinsättigung und des Ferritins zeigt, ob Sie ausreichend mit dem lebenswichtigen Eisen versorgt sind. Er zeigt auch, ob Sie vielleicht zuviel Eisen im Körper speichern und unter Hämochromatose leiden.

Leber- und Nierenwerte zur Funktion der Organe.

Blutfettwerte (Cholesterinspiegel, LDL- und HDL-Cholesterin) sind wichtige Kontrollwerte zur Prävention von Arteriosklerose und Diabetes Typ 2.

Ein umfassendes Vitaminprofil zeigt genau, welche Vitamine einen Mangel aufweisen und führt zur gezielten, ausreichend hoch dosierten Substitution des genau richtigen Vitamins.

Der Hormonstatus – Schilddrüsenhormone, Nebennierenhormone (Cortisol, Adrenalin), Geschlechtshormone etc. – geben Aufschluss über verschiedene Hormone die an der Regulation zahlreicher Körperfunktionen und Stoffwechselprozesse beteiligt sind.

Darmanalyse 

Magen- und Darmerkrankungen hängen unmittelbar zusammen. Wenn ein Mensch Magenprobleme bekommt, ist es ein sicheres Indiz dafür, dass der Darm nicht in Ordnung ist und dadurch das empfindliche Säuremilieu des Magens gestört ist. Reflux z. B. ist ein Alarmsignal dafür. Der Darm beherbergt eine Unzahl von Mikroorganismen, die:

  • Nahrungsbestandteile aufschließen und für den menschlichen Körper verwertbar machen,

  • Vitamine und essentielle Fettsäuren bilden,

  • durch ihre Stoffwechselprodukte den Aufbau und die Ernährung der Darmschleimhaut fördern,

  • sowie Viren, Bakterien und Pilze abwehren

Der gesunde Darm kann kurzfristige Belastungen und Störungen gut ausgleichen. Dauern die schädlichen Einflüsse jedoch lange an, oder sind sie sehr massiv, versagt die Selbstregulation, wodurch das Zusammenspiel  von Darmschleimhaut, Darmflora und Darmmilieu unter Umständen nachhaltig gestört wird.

Die wichtigsten Störfaktoren sind Ernährungsfehler, Infektionen, Antibiotika und andere Medikamente, Abführmittel, Stress und psychogene Faktoren.

Infolge von Veränderungen in der Population und der Wuchsform der Mikroorganismen,treten die “typischen” Darmerkrankungen wie Durchfall, Verstopfung, Blähungen und chronisch entzündliche Darmerkrankungen auf. Hier wird der Körper aber auch anfällig für unterschiedliche Krankheiten wie Allergien, Hauterkrankungen, Immunschwäche.

Das organische Immunsystem ist zu ca.90 % in der Darmschleimhaut aktiv. Eine gesunde Darmfunktion ist also nicht nur für die Verwertung unserer Nahrung unabdingbar, sondern für das ganze körperliche System.

Die Therapie des Darmes und der Verdauungsorgane ist ein meist aufwändiges Verfahren und kann viel Geduld von Ihnen fordern. Sie ist aber bei entsprechender Indikation eine der wenigen Möglichkeiten, Ihre gesundheitliche Situation grundlegend zu bessern und Folgeerkrankungen, die teilweise sehr schwerwiegend sein können, zu vermeiden.

Nach gründlicher Anamnese und anhand einer Laboruntersuchung, die über die Beschaffenheit Ihres Stuhls und damit Ihrer Darmtätigkeit Aufschluss gibt, stellt Herr Ertle ein individuelles Therapiekonzept zusammen.

Methode nach Dorn & Breuss

Die Massage nach Rudolf Breuss ist eine sehr sanfte Behandlung, die körperlicheund auch seelische Verspannungen lösen kann. Wir massieren Sie als Patienten mit Johanniskrautöl ein. Durch vorsichtiges Dehnen der Wirbelsäule werden die Zwischenwirbelscheiben „belüftet“, damit das Johanniskrautöl hineinzieht. Damit wird die mögliche Regeneration der unterversorgten Bandscheiben eingeleitet. Die negativen Energien werden über speziell zugeschnittenes Seidenpapier abgeleitet. Die Breuss-Methode ist eine sanfte Massageform und eine gute Alternative bei Osteoporosepatienten.

Die Dorn-Methode ist eine komplementärmedizinische manuelle Methode mit Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie geht zurück auf den Allgäuer Volksheiler Dieter Dorn, der sie um 1975 entwickelte. Dorn erkannte: Bewegungsmangel und Fehlbelastungen führen zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. In ihnen sah Dorn die Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. In der Dorn-Therapie werden verschobene Wirbel ertastet und mit gezieltem Druck zusammen mit der Eigenbewegung von Ihnen wieder in die richtige Position gebracht. Die Technik kann überaus wirksam sein, denn sie nimmt mit der Wirbelkorrektur über reflexzonenartige Effekte auch Einfluss auf die inneren Organe, die Meridiane und die Psyche.

Triggerpunkttherapie

Die Triggerpunkttherapie beschäftigt sich mit der Beseitigung sogenannter myofaszialer Triggerpunkte. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur, die  druckempfindlich sind und von denen Schmerzen in den Rest des Körpers übertragen werden. Oft lösen sie sich nach einiger Zeit von alleine wieder auf oder sie sind so klein, dass keine dauerhaften Beschwerden auftreten. Durch langfristige Fehlhaltung und Überlastung können sie sich jedoch mit der Zeit sehr schmerzhaft bemerkbar machen. Triggerpunkte können in jedem Muskelbereich entstehen und in nahezu jedem Bereich des Körpers Schmerzen verursachen. Besonders häufig treten Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen auf. Triggerpunkte können mit verschiedensten Techniken behandelt werden: manuell durch recht starken lokalen Druck, durch elektrische Stimulation, Akupunkturoder durch Injektionen.

Infusionstherapie

Die Infusionstherapie dient der Regeneration und Vitalisierung des gesamten Körpers und ist ein wichtiger Bestandteil in der naturheilkundlichen Medizin. Intravenös verabreichte Substanzen wirken meist besser und gezielter, belasten nicht den oft gestressten Magen-Darmtrakt. Dabei wird der Körper mit Vitalstoffen (Vitaminen, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren, Aminosäuren), die er für seine vielfältigen Zell- und Organfunktionen benötigt, in optimaler Weise versorgt. Hierzu gibt es in der Therapie des Rückens, bestimmte Präparate die zur möglichen Muskelentspannung, der gezielten Schmerzpunktlokalisation und auch der möglichen Schmerzlinderung dienen.

Schröpftherapie

Durch das Schröpfen wird das Gewebe stark durchblutet und der Lymphfluss angeregt. Zugleich sollen Verspannungen und Verhärtungen gelockert werden. Schröpfen kann Blockaden lösen und dazu beitragen, Schmerzen zu lindern. Das Schröpfen ist eines der ältesten Therapieverfahren. Nahezu jede Medizinkultur hat unabhängig voneinander Schröpfen praktiziert. Es wird hauptsächlichen zwischen drei Schröpftherapiemethoden unterschieden: dem blutigen Schröpfen, dem trockenen Schröpfen und der Schröpfkopfmassage. 

Blutiges Schröpfen kommt z. B. bei Abflussstörungen in Verwendung. Geeignet sind gut durchblutete oder sicht- und tastbare gewölbte Stellen am Rücken. Die Haut wird vor dem Aufsetzen der Schröpfköpfe mit einer kleinen Lanzette oberflächlich angeritzt. Durch den in den Schröpfgläsern befindlichen Unterdruck wird Blut und Gewebsflüssigkeit in die Gläser gesaugt und so ausgeleitet, der Zustand der Fülle wird so gemindert, der Organismus entlastet. Die Schröpfköpfe bleiben ca. 10-20 Min. am Körper, die ausgeleitete Blutmenge variiert zwischen 10 ml und max. 100 ml.

Das trockene Schröpfen wird angewendet bei schlecht durchbluteten,kühlen, blassen Verhärtungen. Bei diesem Schröpfen entfällt das Anritzen der Haut, die Schröpfgläser werden auf die Haut aufgesetzt. Der Unterdruck in den Schröpfgläsern führt zu einer stärkeren Durchblutung des Gewebes, kann hier den Stoffwechsel fördern und wirkt meistens aktivierend und kräftigend. Nach ca. 10-15 Min werden die Gläser wieder entfernt. Es bildet sich ein Bluterguss, welcher wesentlich für den Therapieeffekt ist und nach wenigen Stunden oder Tagen abgebaut wird.

Die Schröpfkopfmassage ist eine veränderte Form des trockenen Schröpfens. Das zu behandelnde Hautareal wir zunächst mit Öl eingerieben und dann mit Hilfe der angesetzten Schröpfgläser massiert. Eine Schröpfkopfmassage kann Verspannung lösen und die Muskulatur lockern.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie wurde von den Brüdern und Ärzten Ferdinand und Walter Huneke im 20. Jahrhundert entwickelt und zählt zu den sogenannten Regulationstherapien. Diese können Funktionsstörungen des gesamten Organismus lösen, das Nervensystem aktivieren oder dämpfen und somit die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.

Grundsätzlich unterteilt sich die Neuraltherapie in die Segmenttherapie und die Störfeldtherapie.

Segmenttherapie

In der Neuraltherapie wird davon ausgegangen, dass die inneren Organe auf bestimmten Segmenten der Haut repräsentiert werden und mit diesen über Nerven in Verbindung stehen. Man spritzt ein Betäubungsmittel in die Haut und erreicht über den Nerv auch das entsprechende Organ. Dabei bilden sich häufig kleine Erhebungen (Quaddeln), weswegen man auch von Quaddeltherapie spricht. So können vielfältige Beschwerden wie sie zum Beispiel durch Muskelverhärtungen entstehen, aufgelöst werden.

Störfeldtherapie 

Diese Form der Neuraltherapie basiert auf der Theorie, dass im gesamten Körper Störfelder als chronische Entzündungsherde entstehen können. Auch frühere Verletzungen und z.B. Narben können zu Irritationen führen. Diese senden dauerhafte Reize an zum Teil weit entfernte Körperstellen und verursachen dort Erkrankungen und Schmerzen. Wird das Störfeld mittels Anästhetikum ausgeschaltet, können sich die Beschwerden schlagartig bessern.

Gemmotherapie

Im Embryonalgewebe sind die Lebens- und Wachstumskräfte einer Pflanze am höchsten, das macht man sich in der Gemmotherapie zu Nutze.

„Gemma“ ist lateinisch und bedeutet „Knospe“. Die Gemmotherapie ist dementsprechend eine Methode, bei der die Mittel aus frischen, im Wachstum befindlichen Pflanzenteilen, wie Knospen, jungen Sprossen und Schösslingen sowie Wurzelspitzen verwendet werden. In diesem sogenannten Embryonalgewebe sind die Lebens- und Wachstumskräfte einer Pflanze am allerhöchsten. Die Therapie mit diesem Pflanzengewebe kann nun dem Menschen helfen, indem sie die Vitalisierungs-, Selbstheilungs- und Regenerationskräfte unterstützt. Man kann die Gemmotherapie als eigenständige Therapie, aber auch begleitend zu den konventionellen Medikamenten und anderen pflanzlichen Mitteln einsetzen. Insbesondere bei wiederkehrenden Infekten, Allergien, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung sowie nach Antibiotikatherapie kann die Gemmotherapie möglicherweise heilend wirken.Tatsächlich zeigten Studien, dass die aus Knospen hergestellten Mittel auf den Zellhaushalt des Körpers wirken. Dies kann man anhand von Veränderungen des Blutbildes nachweisen. Diesen Wirkmechanismus deckte man bereits vor über 60 Jahren auf. Er ist wissenschaftlich untersucht und belegt. Studien zur Wirksamkeit der Gemmotherapie führten auch die Forscher Rolland, Binsard, Raynaud und Tétau durch.

 

Phythotherapie

Die Phytotherapie gilt als die höchste Form der Traditionellen Chinesischen Medizin und wird auch Kräutertherapie genannt. Diese setzt zur möglichen Heilung etliche tausend Kräuter sowie Substanzen mineralischen und metallischen Ursprungs ein. Für die Behandlung sucht man eine Hauptsubstanz und ­verschiedene begleitende Substanzen aus und mischt sie in exakt ausgearbeiteten Quantitäten. Jeder Patient erhält so ein natürliches Arzneimittel, das genau nach seinen individuellen Bedürfnissen zusammengestellt ist.

Die Kräuter werden meist als Granulate zur Einnahme, teilweise auch zur äusseren Anwendung oder für Bäder verordnet und für jeden einzelnen Patienten kombiniert.
Erfahrungsgemäss sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.